Ein Tag, der Generationen und Kulturen verbindet

Rotkreuz-Wanderung von Gempen nach Liestal

Rund 65 Erwachsene und Kinder haben am 21. August 2021 am Wandertag teilgenommen. Eingeladen waren Flüchtlinge und Familien in schwierigen Lebenssituationen und die Freiwilligen, die sie im Alltag begleiten.

Ob gross oder klein, ob alleine oder mit der Familie, ob jung oder alt: Die 3. Rotkreuz-Wanderung des Roten Kreuz Baselland war ein voller Erfolg.

Ein Extrabus brachte die Wandergruppe von Liestal zum Startpunkt der Wanderung nach Gempen Dorf. Dort begrüsste die Präsidentin des Vereins, Frau Esther Freivogel, alle Teilnehmenden und bedankte sich für das grosse Interesse. Ein besonderer Dank galt den Freiwilligen, die unentgeltlich einen wertvollen Beitrag für die Integration von fremdsprachigen Kindern und Erwachsenen leisten.

Die Wanderung führte durch schattige Waldwege und über malerische Felder Richtung Liestal. Im hauseigenen Garten des Roten Kreuz Baselland traf sich die Gruppe dann zum abschliessenden Grillplausch.

«Es erfüllt mich mit Stolz, mit dem Roten Kreuz Baselland zusammen einen kleinen Beitrag leisten zu dürfen, um meinen anvertrauten »Schützlingen« die Integration zu erleichtern und zu fördern, wie auch sie mit meiner Empathie und Engagement zu unterstützen», so Frau Schär, eine teilnehmende Freiwillige.

Ein besonderer Dank geht an die Mineralquelle Eptingen AG, die den Wandertag mit Sachspenden unterstützt hat. Ebenso danken wir ganz herzlich den Besitzern des Bistro's «Gämpe Schüre», welche sich spontan bereit erklärt hatte, eine Familie mit Kinderwagen mit dem eigenen Auto ein kurzes Wegstück zu begleiten. Das nennt man gelebte Menschlichkeit!

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Mit Freiwilligenarbeit viel bewirken

Ein freiwilliges Engagement ist nachhaltig, nimmt pro Woche nur rund zwei Stunden in Anspruch und dauert mindestens sechs Monate. Freiwillige Bezugspersonen können Kinder und Erwachsene in schwierigen Lebenssituationen gezielt im Alltag unterstützen und stärken. Im Austausch mit ihrer freiwilligen Bezugsperson besprechen diese neue Erfahrungen. Benachteiligte Kinder erhalten Zugang zu Freizeitaktivitäten. In Mutter-Kind-Kontakten stärkt der gegenseitige Austausch über Familienthemen die Erziehungsrolle und Vorbildfunktion der Eltern. Ein Einsatz, der neue Perspektiven schafft und nachhaltig ist!